Vorschau: Zug 94

Am kommenden Samstag steht für den FC Besa Biel eine wegweisende Auswärtshürde an: Das Duell beim Tabellennachbarn Zug 94.

Während die Innerschweizer mit einem spektakulären Sieg in die Rückrunde starteten, brennt Besa auf Wiedergutmachung für die durchzogene Auswärtsbilanz der Hinrunde.

Moralboost unter Vural Önen
Die Gastgeber aus Zug haben eine turbulente, aber erfolgreiche Woche hinter sich. Zum Rückrundenauftakt am vergangenen Samstag rang das Team von Trainer Vural Önen den FC Münsingen mit 3:2 nieder. Es war ein Sieg der Moral: Trotz einer frühen Führung geriet Zug zwischenzeitlich in Rückstand und musste die Schlussphase in Unterzahl bestreiten.

Dass die Innerschweizer in dieser Spielzeit stabiler wirken, ist auch den gezielten Wintertransfers zu verdanken. Sportchef Besnik Reci hat das Kader in allen Mannschaftsteilen verstärkt, um die physische Präsenz zu erhöhen – ein Plan, der gegen Münsingen bereits aufging. Doch der Erfolg musste teuer bezahlt werden: Mit Sandro Inderbitzin und Pashk Nikollaj (Rot nach Tätlichkeit) fehlen Önen am Wochenende zwei wichtige Akteure aufgrund von Sperren.

Die Chance auf den nächsten Coup
Für den FC Besa Biel bietet die Reise nach Zug die perfekte Gelegenheit, ein Ausrufezeichen zu setzen. Zwar steht Besa mit 22 Punkten aktuell einen Zähler vor den Zugern, doch die Statistik zeigt  auch Verbesserungspotenzial in der Ferne. Entgegen früherer Annahmen blieb die Ausbeute auf fremden Plätzen in der Hinrunde mager.

Die Absenzen von Inderbitzin und Nikollaj hinterlassen Lücken in der Zuger Ordnung, die Besa mit seinem spielstarken Mittelfeld ausnutzen kann. Zudem wissen wir, wie man Zug 94 schlagen kann. Das Hinspiel im August gewannen wir im “Auswärts-Heimspiel” in Grenchen souverän mit 2:0. Dieses Selbstvertrauen gilt es nun auf den Rasen der Herti Allmend zu bringen.

Mit einem Sieg könnte Besa den Vorsprung auf Zug auf vier Punkte ausbauen und sich im oberen Tabellenmittelfeld festsetzen.

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